Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein Verfahren, um ins Körperinnere zu sehen. Anders als ein CT oder ein Röntgengerät arbeitet ein MRT mit einem Magnetfeld und Radiowellen, um außergewöhnlich detaillierte Bilder zu erzeugen. Die Untersuchung kommt ohne Röntgenstrahlung aus und hat deshalb keine bekannten Nebenwirkungen auf den Organismus des Patienten. Für die Aufnahme wird der Körper in ein starkes Magnetfeld (die “Untersuchungsröhre”) gelegt, in dem kurze Impulse hochfrequenter Radiowellen abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden. Letzteres verursacht die charakteristischen Klopfgeräusche des Geräts.

Vor der Untersuchung

In der Umkleidekabine können Sie, je nachdem welche Körperregion untersucht wird, Ihre Kleidung ablegen. Wichtig ist, dass Sie alle Gegenstände, die Metall enthalten, wie z.B. Geld, Schlüssel, Schmuck, Haarspangen, Uhren, Brille, Handy, Hörgerät und herausnehmbare Zahnprothesen entfernen, bevor Sie den Untersuchungsraum betreten. Auch Scheck- und Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Magneten gelangen. 
Vor der Untersuchung erhalten Sie einen ausführlichen Fragebogen mit Patienten-Informationen. Falls Sie bereits Voruntersuchungen der gleichen Körperregion im Röntgen, in der CT oder MRT hatten, bitten wir Sie, diese mitzubringen.

Ablauf der MRT-Untersuchung

Während der MRT Untersuchung wird der Patient auf dem Untersuchungstisch liegend in die MRT-Röhre gefahren. Die zu untersuchende Körperregion muss in der Mitte des Gerätes gelegen sein. Das MRT-Verfahren dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Während dieser Zeit sollte der Patient möglichst ruhig liegen und normal atmen, damit eine gute Bildqualität erreicht wird. Wegen der Klopfgeräusche erhalten unsere Patienten einen Lärmschutz-Kopfhörer.

Nach der Untersuchung

Die Patienten bekommen ihre Untersuchungsbilder in digitaler Form auf CD oder auf Wunsch als Bilder. Ein detaillierter Untersuchungsbericht (Befund) wird dem überweisenden Arzt noch am Untersuchungstag oder am Folgetag übermittelt. In sehr dringenden Fällen wird der schriftliche Befund dem Patienten mitgegeben und zusätzlich der überweisende Arzt telefonisch informiert.

Was spricht gegen eine MRT-Untersuchung?

Patienten mit Herzschrittmachern, Defibrillatoren, implantierten Medikamentenpumpen, Gefäßclips im Gehirn, Innenohrimplantaten und Metallsplittern in sensiblen Bereichen werden in der Regel keiner MRT Untersuchung unterzogen. Patienten mit Gelenkersatz können untersucht werden.

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